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Karfreitag schenkt Hoffnung

Diese Welt ist nicht heil. Krieg, Gewalt, Erniedrigung, Machtmissbrauch, Gottvergessenheit.

Menschen werden aneinander zerbrechen gelassen.
Gott geht nicht auf Abstand.

Er geht hinein, nicht über das Leid hinweg, nicht mit schnellen Antworten, sondern mitten in das, was wir einander antun. Karfreitag ist kein frommes Symbol.
Es ist ein Hinrichtungstag.

Ein Unschuldiger stirbt für uns, gefoltert, verspottet, verlassen.

Und genau dort ist Gott. Im Schrei, im Schmerz, im Sterben.


Jesus tritt in den tiefsten Riss zwischen Mensch und Gott, zwischen Mensch und Mensch.

 

Und er bleibt, hält aus, was wir nicht aushalten.

Er trägt, was wir einander aufladen bis zum letzten Atemzug.
"Es ist vollbracht!" ruft er zuletzt.

Nicht, weil alles gut ist, sondern weil Gott selbst in das Dunkel gegangen ist.

Und es nicht mehr gottlos ist.


Karfreitag schenkt Hoffnung.

 

Hansjörg Kopp

Karfreitag erklärt aus biblischer Sicht: